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Het Chirurgijnshuys -Information

Das Haus wurde Ende des 17. Jahrhunderts als Haubarge im typischen Zaaner Holzstil gebaut.

Wahrscheinlich hat es ein Tuchhändler als Wohnhaus mit Laden bauen lassen. Drei in den Wänden entdeckte Kuhringe bestätigen das Vermuten, dass die Frau des Tuchhändlers, eine Bauerntochter, sich zum Spass einige Kühe hielt.

Das Haus ist Teil der karakteristischen Zaaner Wohnumgebung.

Historisch gesehen ist das Haus interessant, da es von 1762 bis 1870 von Chirurgijnen bewohnt wurde, die dort ihre Praxis und Apotheke hatten.

Einer von ihnen war der Westzaaner Jacobus van Waert (1789-1881). Dieser Jacobus bekleidete verschiedene Verwaltungsämter in Westzaan. Sein Portret und das seiner Frau Aagje Yff hängen noch heute in Het Reghthys.

Nach ihm ist auch eine Strasse in Westzaan benannt. Durch diese Chirurgijnen, und vor allem was sie für das Wohl der Mitbürger von Westzaan bedeutet haben, ist “Het Chirurgiijnshuys” ein Teil der Westzaaner Geschichte und daher von großem kultur-historischem Wert.

Seit 1870 war das Haus mehr als hundert Jahre lang Wohnhaus, Atelier und Laden für Manufakturwaren. Von 1976 bis 1991 war hier ein Rahmenmacher und ein Kunsthandel niedergelassen.